menu
menu
menu
menu
menu
menu

Stadt Burghausen
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Burghausen mbH
Volksbank Burghausen
Die Holzwerkstatt
Kreissparkasse Altötting-Burghausen
Burghauser Touristik GmbH
Fatima-Freunde Burghausen
 



Über den Burgsteig bummeln wir wie aus der Vergangenheit hinunter in die südlich gefärbte Gegenwart. Uns wird ganz italienisch zumute, als wir die "Grüben" erreichen.

Warme Sonne erfüllt die alte Handwerkergasse, lockt fröhliche Menschen in die Straßencafés und lässt die Geschäfte der kleinen Werkstätten florieren. Unsere Seele macht Urlaub.

Wir schlendern weiter durch die Altstadt. Schlanke Giebelhäuser mit verborgenen Grabendächern stehen Spalier, präsentieren in langen Zeilen Paradebeispiele des Inn-Salzach-Baustils.

Spätgotische Kunstwerke, prunkvolle Fassaden der Renaissance, des Barock und Rokoko reihen sich an klassizistische Bauten.

Dazwischen beschauliche Gassen und feierliche Kirchen. Die ganze Altstadt ist ein begehbares Stil-Bilderbuch.

Als wir inmitten des weitläufigen Stadtplatzes stehen, halten wir den Atem an und fassen nicht, dass dieser Traum wahr ist.



Burghausen - das märchenhafte Erlebnis

Das Gestern trifft das Heute. Selten trifft man es so ausgeprägt und eindrucksvoll an wie in Burghausen, der Stadt an der grünen Salzach an der österreichischen Grenze gelegen. Häufig ist das Gestern gestört durch die Gegenwart, oder die Orte verweilen im Gestern, als würde es das Heute kaum geben. Burghausen ist anders! Die ehemalige Herzogs- und Residenzstadt ist nicht nur lebendige Vergangenheit, sie ist gelebte Gegenwart.

Die bezaubernde Schönheit der Altstadt ist umhüllt von einem Hauch von südländischem Flair. Wer das äußerliche Burghausen verinnerlicht, wird verstehen, was Rainer Maria Rilke meinte, als er schrieb, Burghausen sei für ihn zu einem "gefühlten und bedeutenden Gegenstand" geworden. Die steinernen Zeitzeugen aus verschiedenen Jahrhunderten belegen die stolze Vergangenheit einer außergewöhnlichen Stadt, die nicht nur Herzogstadt, Residenzstadt, Hauptstadt war, sondern auch über Jahrhunderte geistiger, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt der ganzen Region.

Die Stadt hatte gute Zeiten und schlechte Zeiten, erlebte Blüte und Verwelken. Die Bürger erlebten Höhenflüge und Niedergänge, mussten sich mit Brandkatastrophen, Hochwasser, Besetzungen und Kriegen herumschlagen. Vieles wurde unwiederbringlich zerstört. Aber das, was die Jahrhunderte überlebt hat, die Hochwasser und Stadtbrände, ist noch immer von beeindruckender Vielfalt:

  • Europas längste Burganlage (1043 m), zählt zu den eindrucksvollsten Wehranlagen Europas. Herzog Georg der Reiche und seine polnische Gemahlin Hedwig führten nach 1475 großzügige Umbauten und Erweiterungen der im 13. Jahrhundert begonnenen Festungsanlage durch. Diese spätmittelalterliche Burg ist zum größten Teil unverändert erhalten geblieben.

  • Die Altstadt ist immer noch merkwürdig schön wie ein Märchen. Wer auf Entdeckungsreise durch das mittelalterliche Burghausen geht, wird sich der Faszination dieser Stadt nicht entziehen können. Die Spuren der Geschichte sind vielfältig, eindrucksvoll, phantastisch - von der Spitalkirche, über Mautnerschloß, Rathaus, dem ehemaligen Regierungs- und heutigen Stadtsaalgebäude, bis hin zu Tauffkirchen-Palais, in dem Napoleon übernachtete und Kurfürst-Maximilian-Gymnasium, in dem Ludwig Thoma zur Schule ging.


Die historischen Plätze und romantischen Gassen, die gotischen Gewölbe und die Fassaden der Renaissance, des Barock, des Rokoko und des Klassizismus üben immer noch eine einzigartige Stimmung aus. Das alles macht aber nicht schwermütig-melancholisch, es vermittelt ein eher swingendes Lebensgefühl, und sorgt für südländisch-verspielte Eindrücke - eben: diese Mischung aus Sterzing und Carcasonne.

Heute weht nicht nur der Hauch der Geschichte durch die Gassen und Plätze, vielmehr wird in der Salzachstadt auf dem Fundament einer großen Vergangenheit in lebensfroher Gegenwart für eine lebenswerte Zukunft gebaut. Burghausen ist eine Stadt mit vielen Gesichtern geworden, aber auch eine Stadt der Gegensätze: Da ist auf der einen Seite das breitgefächerte Gesicht der Neustadt, auf der anderen Seite das schmalere, profiliertere von Altstadt und Burg. Dort die Brennpunkte des Erwerbslebens, hier eine geschichtlich bestimmte Atmosphäre. Oben die Buntscheckigkeit moderner Architektur, unten der alte, dem Denkmalschutz unterworfene erhaltungswürdige Baubestand.

Vergangenheit und Zukunft scheinen sich im pulsierenden Leben der Gegenwart die Hand zu geben Diese Gegensätze erzeugen ein Spannungsfeld, das immer wieder fasziniert, motiviert, animiert, und zu künstlerischen Meisterleistungen treibt. Doch nicht nur das. Auch das altehrwürdige Handwerk hat in der Salzachstadt eine große und eindrucksvolle Tradition. Und wo könnte diese Tradition besser zu neuem Leben erweckt werden als in der Altstadt, in der Flaniermeile In den Grüben. Der Anfang ist gemacht, neue attraktive Betriebe haben sich auf Initiative der Wirtschaftsförderungsgesellschaft angesiedelt und hauchen der historischen Straße zwischen Stadtplatz und Mautnerschloß neues Leben ein.

Die Zeit ist nicht stillgestanden in Burghausen. Die Stadt ist ein modernes Gemeinwesen mit attraktiven Freizeiteinrichtungen und einzigartigem Kulturangebot geworden. Man spürt die Dynamik, die Kreativität, die in dieser Stadt steckt und die die Zukunft im Blick hat.

Dennoch: die Herzogstadt sieht noch immer so aus, als sei sie aus einem altdeutschen Gemälde herausgeschnitten und hierher gestellt worden. Und über dem barockverzierten Text des Stadtbildes thront die Burg wie eine 1000 Meter lange Überschrift in gotischen Lettern. Burghausen - das ist eine gute Laune der Geschichte, ist ein liebenswertes Lächeln aus der Vergangenheit. Wer nach Burghausen kommt, genießt einen Schluck Süden, denn Burghausen sei, meinte einst Wilhelm Hausenstein, "im einheimischen Bayern ein deutsch verwandeltes Italien."

Wer in den Mauern der Stadt weilt, erlebt die Heiterkeit und Beschwingtheit, die Lebensfreude und Ausgelassenheit einer, wie 1. Bürgermeister Hans Steindl sagte, "kleinen Weltstadt im Herzen Europas!"






Copyright © 2002 CSE Burghausen · Alle Rechte vorbehalten
eMail: webmaster@altstadt-burghausen.de